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Man sollte sich aber immer nur ein kleines Pensum vornehmen und dieses aber sehr präzise ausarbeiten. Es geht nicht um simple Bewältigung von Arbeit, sondern um das gezielte Bewusstwerden des Sinns genau dieser einen Übung und damit das Erreichen eines gesetzten (Zwischen-) Ziels, auch wenn sich das (End-) Ziel erst zu einem späteren Zeitpunkt erschließt.

Leider packen die meisten Parforcehornbläser ihr Horn zwischen den Übungsstunden nicht einmal aus, so dass die schönsten Theorien und die tollsten Funktionsübungen  keinen Effekt haben. Das muss aber ein Hormeister erkennen und individuell abgestimmte, kleine, spezifische Hausaufgaben stellen, sonst kommt die Gruppe aufgrund schwacher Einzelleistungen keinen Deut weiter. Also Probleme identifizieren, ansprechen, am besten auf einen Tonträger wie mp3 Recorder aufnehmen und zusammen anhören. Entsprechende Funktionsübung raussuchen und einzeln vorblasen lassen. Wenn das Klima in einer Gruppe stimmt,  und die Gruppe sich auch tatsächlich verbessern will, sollte das auch menschlich kein Problem darstellen.

Nehmen wir das Horn aus dem Koffer, befinden wir uns noch mental in der Welt des C-Dur. Wir haben mit dem Parforcehorn aber ein transponierendes Instrument in Es- Dur, zudem noch ein Bassinstrument bei dem die Tonlage schon von Haus aus eine Oktav tiefer als beim Klavier ist. Das bedeutet, dass der auf dem Horn klingende Ton eine Sexte tiefer ist als der nach Tonleiter gesungene oder auf dem Klavier gespielte Ton

Es ist nicht zu unterschätzen, wie schwierig es ist, „aus dem Kalten heraus“ sofort und richtig einfach mal ein ganz simples g zu blasen

 

Karotte

 

 

 

Das G im Basschlüssel, den sollte man auch kennen

Weicher, runder Anfang  mit „d“ angestoßen, runder Anfang 

schönes Verklingen

Ton nur mit warmen Atem über das Zwerchfell erzeugt:

< doh > keinerlei Zunge

Form: Karotte, Rettich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir müssen uns vorab an unserer geistigen Vorstellung orientieren, dann ist es ganz leicht.

Ich empfehle eine Eselsbrücke, die jeder kennt, bspw. den Anfang oder das Ende des „Fürstenrufs“ oder „Kein schöner Land“ in sich hineinzusummen.

Dann bekommt man schon im Kopf eine Vorstellung der richtigen Tonlage.

Vorübung: „Das immergleiche Ritual“

Noch bevor die Gruppe mit der Probe anfängt, sollte sich jeder Bläser ein paar Minuten mit seinem Horn beschäftigen und einfach ein paar Töne blasen. Töne oberhalb des c2 sollten aber dringlich vermieden werden, auch weil es ziemlich nervt, wenn einzelne Bläser immer wieder gerne demonstrieren,wie toll sie sind und wie weit sie in die Höhe kommen. Wir wollen nur eine gute Lippendurchblutung bekommen und das Horn warmblasen, damit sich nicht so viel Kondenswasser sammelt und gegebenenfalls die Ventile etwas bewegt werden,  eben ein "Warming UP" für Mensch und Material. 

Am Anfang müssen wir Konzentration erreichen. Wir stellen uns hin. Füße etwa schulterbreit auseinander, Knie leicht gebeugt, Schultern runter und Horn gerade.

Man versucht, seinen Körperschwerpunkt nach unten zu erfühlen und Bodenhaftung zu bekommen. Dann sollte man sich seiner Atmung bewusst werden und die Gruppe am besten mit einem Taktschlag anfangen, der dem Ruheherzschlag entspricht. Ich empfehle 76/min.

Das Horn halten wir am besten am Mundrohr nur locker zwischen Zeigefinger und Daumen fixiert. So ist sichergestellt, dass wir nicht pressen und mit einem druckschwachen Ansatz an der Lippe blasen.

Der Gruppenleiter gibt das Signal „Horn Auf“. Und exakt auf das „f“ in "auf" ist dann das Horn oben an der Lippe.

 

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